Gebt das Geld in Frauenhand!

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„Gebt das Geld in Frauenhand!“ dieser hochinteressante Artikel in „Das Magazin“, der bedeutendsten Wochenzeitschrift der Schweiz, hat, statt analytische kritische Auseinandersetzungen, hasserfüllte emotionale Reaktionen provoziert.

Ganz, als ob wir kurz vor einer „Machtübernahme“ durch die Frauen stehen würden.

Selbstverständlich, und das ist auch nicht die Absicht oder der Tenor des Artikels, geht es nicht um wertende Klischees nach dem Motto „Frauen sind die besseren Menschen“, sondern um statistisch durchaus nachweisbare Tendenzen spezifisch weiblichen Problemlösungsverhalten. Daran ändern auch die von den Kritikern vehement zitierten Beispiele weiblichen Machtverhaltens nicht. Margaret Thatcher oder Carla Fiorina stehen durchaus nicht für eine solche Tendenz, sondern für klassisches patriarchales Machtverhalten. Nur so konnte sich diese Frauen in einem ausschliesslich von Männern geprägten politischen Umfeld emporkämpfen, behaupten und Erfolg haben.

Ziel muss es sein, gerade dieses streng patriarchale Umfeld zu verändern. In diesem Sinne macht etwa Barack Obama wesentlich „weiblichere“ Politik, als manche Frau.

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