Comeros basiert auf Grundsätze die nicht beweisbar, jedoch für die meisten Menschen von hoher Plausibilität sind. Weil diese Grundsätze einleuchtend sind – und so lange nicht naturwissenschaftlich explizit bewiesen ist, dass sie falsch sind – nehmen wir dies als gegeben hin und stellen sie nicht weiter in Frage. Sie bilden bis zu ihrer allfälligen Falsifikation die Basis unserer Überlegungen
Die Axiome von Comeros sind:
- Mensch und Natur* existieren;
- Der Mensch ist Teil der Natur und des Universums;
- Selbsterkenntnis und Bewusstsein sind in verschiedenen Stufen Eigenschaften der spezifischen Natur des Menschen;
- Die Existenz der Menschheit lässt sich nur im Gleichgewicht mit den anderen Ausformungen der Natur erhalten;
- Entstehung und Sinn der Natur und des Universums entziehen sich, mindestens vorläufig, abschliessender wissenschaftlicher Erklärung und damit der Erkenntnisfähigkeit des Menschen;
- Die Erde steht in einem bestimmten endlichen, dynamischen Gleichgewicht der Elemente der Natur, das dadurch komplexe Ausformungen wie diejenige des Lebens und des Menschen ermöglicht;
- Jeder biologische Organismus ist ständigen ziellosen Mutationen unterworfen; Voraussetzung für das Überleben eines Organismus bzw. einer Art ist die Angepasstheit dieser Mutationen an dessen Habitat auf allen Ebenen von der molekularen Strukturen bis hin zum Ökosystem.
* Natur = Materie, Energie, Dimension und Zeit und deren Verbindungen in Form deren unbelebten und belebten Erscheinungsformen der Welt und des Universums,
im engeren Sinne das Habitat des Menschen.
April 4, 1997
